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Aufgrund einer akuten Durchblutungsstörung kommt es zum Untergang von Herzmuskelgewebe.
Es können in kürzester Zeit lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auftreten, die zum Tod führen.
Etwa 35% der betroffenen Patienten versterben vor Eintreffen in der Klinik. Daher sind die Symptome des Herzinfarktes sehr ernst zu nehmen.
In den meisten Fällen treten Alarmzeichen auf. Diese können allein oder auch in Kombination auftreten:
Treten diese Symptome auf, muss unverzüglich der Rettungsdienst verständigt werden. In Bochum trifft dieser innerhalb von 8 Minuten am Notfallort ein! Die sofort eingeleitete Therapie kann den Schaden in den meisten Fällen wirkungsvoll verhindern.
Die oft von betroffenen Patienten und Angehörigen geäußerte Bemerkung „wir warten erst einmal ab, ob es nicht besser wird“ kann verheerende Folgen haben.
Die Angst vor einem Fehlalarm ist ebenfalls unbegründet: für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes ist es selbstverständlich, Ängste und Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen.
Warten Sie auf Rückfragen und versuchen Sie, Ruhe zu bewahren! Die Hilfe ist unterwegs zu Ihnen!
Fahren Sie den Betroffenen nicht mit dem eigenen Auto in die Klinik! Treten hierbei die lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen auf, kommt Hilfe zumeist zu spät.
Der Rettungswagen ist wie eine kleine Intensivstation augerüstet und verfügt über die Ausstattung, die dem Patienten das Leben retten kann. Der Notarzt kann vor Ort mit Hilfe des 12-Kanal-EKG die Diagnose „Akuter Herzinfarkt“ stellen und mit der notwendigen Therapie beginnen.
Im Rahmen des Herzinfarktverbundes Bochum wird der Patient in eine der spezialisierten Krankenhäuser transportiert, das dann die weitere Versorgung übernimmt.
PD Dr. med. Christoph Hanefeld
Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Bochum